Girls’ Day 2018 bringt erneut Frauen-Power ins Europäische Parlament

Bild: Büro Birgit Sippel 2018

SPD-Europaabgeordnete aus NRW empfangen auch sechs Schülerinnen aus Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe in Brüssel

Wie sieht der Arbeitsalltag eines/einer Abgeordneten des Europäischen Parlaments eigentlich aus? Wie genau funktioniert EU-Politik in Brüssel überhaupt? Und welche Rechte und Chancen haben Mädchen und Frauen in Europa? Um auf all diese Fragen Antworten zu geben, lud Birgit SIPPEL, anlässlich des diesjährigen Girls‘ Days auch sechs Mädchen aus Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe nach Brüssel ins Europäische Parlament ein. Zusammen mit den fünf weiteren SPD-Europaabgeordneten aus NRW zeigte ihnen die innenpolitische Sprecherin der europäischen Sozialdemokraten die Arbeit im Europäischen Parlament und ermöglichte so Einblicke in den politischen Alltag von Abgeordneten.

„Zwar sind erfreulicherweise immer mehr Frauen politisch aktiv, aber viele Vorstände bleiben weiterhin von Männern dominiert“, erklärt Birgit SIPPEL. „Mir ist es daher ein persönliches Anliegen, auch Mädchen aus meiner Region meine Arbeit hautnah zu zeigen und ihnen so vielleicht neue Anregungen für eigenes Engagement oder sogar ein politisches Mandat zu geben“, so Birgit SIPPEL.

Yesica Falzone (Drost-Rose-Realschule, Lippstadt), Denise Padberg (Sekundarschule am Eichholz, Arnsberg), Jenny Schrage (St. Franziskus Gymnasium, Olpe), Kim Dobieszewski (Friedrichs-Gymnasium, Herford), Linn Kreimendahl (Städtisches Gymnasium, Gütersloh) und Laura Landwehr (Widukind-Gymnasium, Enger) sind sechs von insgesamt 21 jungen Frauen, die auf Einladung der sechs SPD-Europaabgeordneten aus NRW und begleitet durch das Heinz-Kühn-Bildungswerk Brüssel besuchten. Auf einen Rundgang durch das Besucherzentrum „Parlamentarium“ des Europäischen Parlaments folgte ein gemeinsames Abendessen und Kennenlernen mit allen NRW SPD-Europaabgeordneten. Am nächsten Tag ging es dann ins Europäische Parlament, wo die Teilnehmerinnen des Girls‘ Days alle sechs Abgeordneten beim „Speed-Dating“ noch mal intensiv mit ihren Fragen löchern konnten. Den Abschluss des Programms bildeten eine Führung durch das Europaparlament sowie ein Workshop zur Gleichstellungspolitik bei der Landesvertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der EU.

„Der Girls‘ Day mit den Abgeordneten und ihren Teams war für uns alle ein Gewinn. Hoffentlich können in Zukunft auch noch viele andere diese Chance nutzen und vielleicht sehen wir uns ja auch mal wieder“, hoffen Kim, Linn und Laura aus Ostwestfalen-Lippe. Und auch die Südwestfälinnen Yesica, Denise und Jenny waren sich einig: „Auch wenn wir sogar gerne noch mehr Zeit gehabt hätten, können wir jedem jungen Mädchen nur ans Herz legen, diese Erfahrung auch zu machen und die europäische Politik in Brüssel hautnah mitzuerleben.“

Nach einer kleiner angelegten Girls‘ Day „Premiere“ im vergangenen Jahr 2017 hatten die Abgeordneten für den Girls‘ Day 2018 erstmals jeweils drei Mädchen eingeladen. „Das positive Feedback und die Vielzahl der Bewerbungen zeigt: Mädchen haben Lust auf Europapolitik – wenn man sie nur lässt“, so Birgit SIPPEL abschließend.

 

Bundesweit öffnen am Aktionstag „Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag“ seit 2001 Unternehmen, Betriebe und Institutionen ihre Türen für Schülerinnen. So sollen die Mädchen in frauenuntypische Berufe reinschnuppern, und Vorbilder in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik treffen und sich so für ihre eigene berufliche Zukunft orientieren. Seit dem Start der Aktion haben etwa 1,8 Millionen Mädchen teilgenommen.