Europaabgeordnete besichtigt Briefzentrum in Werl

Bild: Büro Sippel 2018

Gemeinsam mit den Ortsvereinen Soest und Werl besuchte die Europaabgeordnete Birgit Sippel das Briefzentrum in Werl. Nach einer theoretischen Einführung in die Arbeitsabläufe folgte eine detailreiche Führung durch das Briefzentrum.

Zunächst begutachteten die Teilnehmer einen Elektro-Scooter der Deutschen Post. Der Niederlassungsleiter Frank Blümer erklärte die Philosophie dieser Fahrzeuge, als Werkzeug für die Zustellung. Es handele sich dabei um einfach ausgestattete  Nutzfahrzeuge, die den 400 bis 500 Ausstiegen der Zusteller pro Tag standhalten müssten. Interessierte Teilnehmer hatten im Anschluss an die Erläuterungen die Möglichkeit, eine kleine Spritztour mit dem Gefährt über den Betriebshof zu machen.

Danach folgte ein Vortrag über die Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Briefzentren in Deutschland und vor allem über die des Briefzentrums in Werl. So erfuhren die Europaabgeordnete und die Ortsvereine, dass das Briefzentrum in Werl ein durchlauforientiertes Briefzentrum der Größe M ist und in den letzten Jahren auch aufgrund des hier nach wie vor hohen Postaufkommens viele Maschinen angeschafft wurden, die einige Arbeitsschritte effizienter gestaltet haben.

Im Anschluss daran ging es in das Briefzentrum selbst. „Bis zu eine Millionen Briefsendungen werden hier täglich bearbeitet“, erläuterte Blümer. Den Teilnehmern der Besichtigung wurde der Weg des Briefes durch das Briefzentrum, von der Ankunft des Briefes bis zu der Einladung in den LKW, Schritt für Schritt erklärt.

„Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Arbeit hinter dem Versenden eines Briefes steckt. Hocheffiziente Maschinen sortieren die Briefe im schnellen Durchlauf und überprüfen dabei zugleich, ob ein Empfänger auch ein Postfach besitzt. Gleichwohl müssen bestimmte Aufgaben immer noch manuell bearbeitet erledigt werden“, berichtet Birgit Sippel.