Girls‘ Day 2019 – „100 Jahre Frauenwahlrecht: Politik braucht mehr Frauen!“

SPD-Europaabgeordnete aus NRW laden 19 junge Frauen  ins Europäische Parlament, darunter neun Teilnehmerinnen aus dem Westlichen Westfalen, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen

 

„100 Jahre Frauenwahlrecht mögen ein Grund zum Feiern sein. Aber die Tatsache, dass die Zahlen weiblicher Parlamentarierinnen in den letzten Jahren vielfach rückläufig sind, zeigt deutlich: Es gibt immer noch viel zu tun! Politik braucht noch immer mehr Frauen!“ Umso mehr war es für die südwestfälische Europaabgeordnete und innenpolitische Sprecherin der sozialdemokratischen Fraktion, Birgit SIPPEL, ein besonderes Anliegen, gemeinsam mit vier weiteren SPD-Europaabgeordneten aus NRW auch in diesem Jahr wieder 19 junge Frauen für drei Tage nach Brüssel einzuladen.

„Sei es bei der Vergütung, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder eben bei der Beteiligung in Politik, Wirtschaft und Medien: Noch immer treten wir bei der Gleichstellung viel zu oft auf der Stelle. Daher müssen wir junge Frauen gezielter ansprechen und ihnen so die Chance geben, in Berufe hinein zu schnuppern, die sie vielleicht noch gar nicht ‚auf dem Schirm‘ hatten“, so Birgit SIPPEL.

Das dreitägige Programm war daher abwechslungsreich und gut gefüllt: Gleichstellungs-Workshops, Simulationsspiel, Abendessen und Gespräche mit den Europaabgeordneten, Führung durch das Europaparlament, das Haus der Europäischen Geschichte und die Stadt Brüssel – inklusive Belgische-Pommes-Essen. So bekamen die Teilnehmerinnen zahlreiche Einblicke in den politischen Alltag von Europaabgeordneten und Gleichstellungspolitik und lernten gleichzeitig die Stadt Brüssel kennen.

Mit Marie Kristin Buchmüller (Lüdenscheid), Lea Engelbrecht (Schmallenberg) und Jasmin Romberg (Soest) nahmen unter anderen auch drei junge Frauen aus Südwestfalen am Girls‘ Day teil. Die drei sind sich einig: „Es war ein sehr interessanter Einblick in die Arbeit einer Europaabgeordneten und eine schöne Zeit in Brüssel.“

„Wir waren sehr positiv von der Lockerheit und Herzlichkeit der Abgeordneten, insbesondere Frau Sippel, überrascht. Vor allem das Simulationsspiel hat uns einen Einblick in das Leben von Politikerinnen gegeben und war sehr aufschlussreich“, so Johanna Seeberg (Herford), Kim Megan Stutzke (Westorf) und Iulia-Francesca Susan (Oelde) aus Ostwestfalen-Lippe.

Und auch Lina-Sophie Hentzschel (Ochtrup) und Johanna Honrath (Gelsenkirchen), die Teilnehmerinnen aus dem Westlichen Westfalen, ziehen eine positive Bilanz: „Für uns war der Girls‘ Day eine wertvolle Erfahrung, die uns ganz deutlich darin bestärkt hat, dass es wichtig ist, sich politisch einzusetzen und nicht nur ‚stille Zuschauerinnen‘ zu sein.“

„Das positive Feedback der Girls‘ Days der vergangenen Jahre und die Begeisterung der Teilnehmerinnen zeigt: Junge Frauen haben Lust auf Europa und Lust auf Politik – wenn sie die Chance dazu bekommen“, so Birgit SIPPEL abschließend.

Birgit Sippel mit den Teilnehmerinnen aus dem Westlichen Westfalen, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen im Europäischen Parlament

 

Bundesweit öffnen am Aktionstag „Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag“ seit 2001 Unternehmen, Betriebe und Institutionen ihre Türen für Schülerinnen. So konnten seit dem Start der Aktion etwa 1,9 Millionen Mädchen in frauenuntypische Berufe reinschnuppern und Vorbilder in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik treffen. Seit 2017 laden auch die NRW-SPD-Europaabgeordneten jährlich junge Frauen aus NRW für ein mehrtägiges Programm in Brüssel ein.

Weitere Informationen: Büro Birgit Sippel +32 2 28 38559